Hitzewelle erwartet 15-06-2021

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Wetterlage bringt in den kommenden Tagen eine Hitzewelle nach Deutschland

Auch in Thüringen ist eine Hitzewelle wahrscheinlich

 

Hitzewelle Wetterlage Europa

Heute beschäftigt uns eine Kaltfront die Deutschland bis zur Mitte überquert. Sie gehört zu einem Tief über Nordskandinavien. Dahinter fliesst dabei kühlere angenehm temperierte Luft ein. Im Vorfeld wird es sommerlich warm teilweise auch heiss. Am Oberrhein sind Werte um 30 Grad möglich. Hitze findet wir derzeit besonders über Südfrankreich und Spanien sowie den Balearen. Über dem Balkan sowie Osteuropa ist es deutlich kühler. Trotz der Kaltfront wird nicht viel geschehen und es treten nur vereinzelnt Schauer auf. Sonst überwiegt Hochdruckeinfluss.

Hitzewelle Wetterlage Europa

Am Mittwoch liegt Deutschland zwischen einem Hoch über dem Baltikum und einem kräftigen Tief zwischen Schottland und Island. Dazwischen sorgt eine südliche Strömung für den Transport heißer Luft die dann auch die Westhälfte Deutschlands erreicht. Dabei sind Temperaturen von deutlich über 30 Grad zu erwarten. Über Westeuropa baut sich eine Tiefdruckrinne auf die von Nordafrika über die iberische Insel und den britischen Inseln bis zum kräftigen Tief über dem Nordatlantik. Die Kaltfront im Westen trennt sehr kühle Meeresluft von der Warmluft die auch in Ostengland wetterbestimmend ist.

Hitzewelle Wetterlage Europa

Am Donnerstag verlagert sich der Hitzepol ostwärts und im Westen kommt zu der Hitze auch Schwüle hinzu. Dabei zeigt sich im Vorfeld der genannten Tiefdruckrinne eine Konvergenz die sich von einem Bodentief über der Nordsee bis zu den Balearen  erstreckt. Dahinter folgt dann ein Frontensystem, das in der Tiefdruckrinne eingebettet ist. Nach Osten hin bleibt der Hochdruckeinfluss präsent und sorgt dort für stabilere heisse Luft. Dabei erstreckt sich die Hitzezunge vom Balkan bis Deutschland und selbst im Norden sind Temperaturen von deutlich über 30 Grad möglich.

Wie es aber dann weitergeht ist noch mit großen Unsicherheiten behaftet. Einige Modelle lassen von Westen und Nordwesten kühlere Luft aufkommen während die Hitze auf einer Linie Erzgebirge – Mecklenburg verbleiben lässt. Zudem zeigen die Modelle über Deutschland in den nächsten 5 bis 10 Tagen kaum Niederschlag, wobei aber Schauer und Gewitter punktuell Starkregen bringen können. Wie die möglichen Gewitter ausfallen können bleibt abzuwarten, da es für genaue Details zu früh ist.

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