Trend 24-05-2022

Trend zum Vatertag und der Mittelfrist
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Trend zeigt, das der Sommer Pause macht, vielerorts wirds kühler !

Trend, es wird zunehmend herbstlicher mit Wind und kühlen Temperaturen !

 

Der Trend zeigt nach den sommerlichen Tagen die leider auch einige schwere Unwetter brachten beruhigt sich das Wetter aber der Sommer wird auch eine längere Pause einlegen denn die Wetterlage stellt sich um. Die Modelle rechnen zunächst eine Westwetterlage zwischen einem Hoch Richtung der Azoren und Tiefdruckgebieten von Island bis Nordrussland. Dabei wird mittels einer westlichen bis nordwestlichen Strömung kühlere Meeresluft nach Deutschland gelenkt. Dadurch werden sommerliche Temperaturen nicht mehr erreicht. Von Sommertagen spricht man, wenn die Tageshöchstwerte die 25 Grad erreichen oder überschreiten. Siehe : Temperaturdefinition Lostage

Wetterlage und Europawetter Vatertag

Der Trend auf den Vatertag am Donnerstag zeigt Deutschland in einer Westwetterlage zwischen hohem Druck Richtung Azoren und iberischer Halbinsel sowie in Richtung Südosteuropa. Im Norden dagegen sind Tiefdrucksysteme wetterwirksam und so herrscht eine westliche Strömung mit der kühlere Meeresluft wetterbestimmend ist. Der Sommer ist im zentralen Mittelmeerraum zu finden mit z.B. 31 Grad in Rom oder 34 Grad in Palermo. Die kühle Luft erreicht sogar Spanien und die Balearen. Im Rhonetal kann sich das Windsystem Mistral entwickeln. Allgemein wird in manchen Regionen auch der Wind eine Rolle spielen. Sehr kühl wird es von Island bis Skandinavien mit 9 Grad in Reykjavik oder 11 Grad in Oslo oder Helsinki.

In Deutschland wird es nur noch mäßig warm und unbeständiger mit einzelnen Schauern. Besonders im Norden wird es dabei auch windiger werden mit möglichen stürmischen Böen an der Nordseeküste und auf den Inseln aber auch starke bis steifen Böen im Inland.

Dann aber zeigt der Ausblick, das sich das Hochdrucksystem nordwärts verlagert und sich Richtung Schottland / Island bewegt während im Mittelmeerraum Tiefdruckgebiete das Zepter übernehmen. Dieses zeigt sich auch im Stürme und Orkane und der NAO-Index, Erklärung zum NAO-Index, was das überhaupt ist.

Ausblick Mittelfrist NAO-Index

Der Trend mit dem NAO-Index zeigt, das die Ensembles alle in den negativen Bereich gehen sollen, was die Hochdrucksituation über dem Ostatlantik und den britischen Inseln bestätigt. Diesbezüglich sühe die Wetterlage möglicherweise dann so aus :

Ausblick Wetterlage Mittelfrist

Hier sehen wir das genannte Hoch im Bereich Schottland, Irland und Island und die Gegenspieler, die Tiefs, über dem Mittelmeerraum, der iberischen Halbinsel sowie Nordosteuropa. Vor allem zwischen dem Hoch im Westen und dem Tief im osten wird mittels einer nördlichen Strömung kalte Luft nach Deutschland geführt und diese Kaltluft stützt die Zyklogenese über dem Mittelmeerraum und auch das Windsystem Mistral wird wohl weiterhin wetterwirksam bleiben. Das Wetter zeigt sich dabei über dem Mittelmeer zwar sommerlich aber auch gewittrig. Der Mistral, so die Modelle könnte selbst über Tunesien für einiges an Wind sorgen.

Deutschland liegt schon fast auf herbstlichen Niveau mit unbeständigem Wetter, teils eventuell sogar regnerisch aber auch windig und vor allem im Norden auch stürmisch. Die Temperaturen erreichen dann nur noch 12 bis 16 Grad.

Ausblick Thüringen

Ausblick Multimodell Temperatur Krölpa Thüringen

Der Trend, mittels Multimodell von kachelmannwetter, das uns die Entwicklung der Temperaturen in den kommenden 10 Tagen zeigt. Dabei zeigen hier die Linien die Berechnungen der einzelnen Wettermodelle. Wir sehen das vor allem bei den kühlen Temperaturen, die Modelle ziemlich einig sind. Das bedeutet, das alle Modelle davon ausgehen, das es deutlich kühler wird. Nach hinten raus zeigt sich eine starke Unsicherheit die aber auch zustande kommt, weil die Zeit weit fortgeschritten ist und nicht mehr alle Modelle vertreten sind. Sie auch : Vorhersagezeitstrahl und Wahrscheinlichkeiten oder auch Wettermodelle und ihre Auflösungen

Trend : Fazit

Es wird in den kommenden tagen deutlich kühler zugehen wobei das für den Zeitpunkt des Monats Mai und des Frühlings nichts ungewöhnliches ist. Allerdings sind die erwarteten Werte mit gerademal 14 Grad schon fast zu kühl für den Mai. Ob es aber dann wieder deutlich wärmer wird, bleibt abzuwarten. Glaubt man den Langfristprognosen, so soll der Juni, nach dem amerikanischen Modelle durchschnittlich ausfallen und nach dem europäischen Modell zu mild ausfallen.

Über Udo Karow 540 Artikel
1975 in Siegburg geboren. 1992 Hauptschulabschluss Hauptschule Kaarst-Büttgen. Mitarbeiter im Sicherheitsdienst Zertifizierung nach §34a IHK-Nürnberg 2003. Seit 2009 Hobbymeteorologe. Seit 2013 als ehrenamtlicher Meteorologe bei Unwetteralarm GmbH. Erfahrung in der Wettervorhersage sowie der Unwettervorhersage, Synoptik, Kartenmeteorologie, Radar- und Satellitenmeteorologie.

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