Wetterlage 21 und 22 November 2019

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Während bei uns weiter eine eher Dümpelwetterlage herrscht könnte sich dem Mittelmeerraum wieder ein neues Sturmtief nähern das sich aus einem Tiefdrucksystem über dem Atlantik heraus entwickelt. Dazu später mehr.

Deutschland liegt zwischen einem kräftigen ausgedehnten Hoch über Russland und einem Tiefdrucksystem über den Nordatlantik. Dabei gelangt feuchte und vor allem nach Osten hin milde Luft zu uns die sich mit kühlerer Luft mischt da im Westen kältere Luft liegt. Dabei zeigt sich über Nordbayern ein Bodentief das mit einer Mischfront mit einem weiteren Bodentief südlich Kreta verbunden ist und auf der Vorderseite der Mischfront des atlantischen Tiefdrucksystems liegt mit Kern bei den britischen Inseln. Dabei wird bei uns in Deutschland nicht viel passieren. Vielfach ist es trüb, teils fällt Sprühregen oder leichter Regen. Nach Westen sorgt die Kaltluft für leichten Luftfrost und regionaler Glätte.

Das atlantische Tief könnte für die Biskaya und dem Mittelmeerraum noch interessant werden.

Wir sehen das sich ein neues Sturmtief entwickelt das sich über der Biskaya zur Mittelmeer verlagern wird. Bereits am 23 November hat es die Mittelmeerküste zwischen Barcelona und Marseille erreicht. Dabei wird sich das Tief dann weiter in Richtung Tyrrhenisches Meer verlagern und über der Adria sowie an der italienischen Südküste dreht die Strömung auf Süd bis Südost wobei auf der Vorderseite des Tiefs aber auch auf der Rückseite Sturmböen ein Thema werden können. Bei uns über Deutschland passiert weiterhin nicht viel beim Wetter. Wir verbleiben in einer südlichen Strömung mit der milde und feuchte Luft zu uns gelangt bei dem Nebel oder Hochnebel mit möglichen Sprühregen ein Thema bleiben kann. Die Windgeschwindigkeiten bei uns sind nicht sonderlich bemerkenswert bei 5 bis 10 Knoten Mittelwind. Das Wettermodell zeigt zwar kaum Nebelsignale aber eine hohe Luftfeuchtigkeit was Nebel nicht hundert Prozent ausschliesst. Durch die südliche Strömung bleiben die Tageshöchstwerte auf mildem Niveau mit 6 bis 9 Grad.

Bis Montagmorgen werden kaum Niederschläge ( weder Regen noch Schnee ) gerechnet. Erst am Montag könnte eine neue Front  im Westen und Südwesten Regen bringen. In der kommenden Woche könnte die Sturmgefahr leicht ansteigen. Vor allem in den Mittelgebirgen deuten sich womöglich höhere Windgeschwindigkeiten an, was aber abzuwarten bleibt. Selbst bei den Temperaturen ändert sich nicht sonderlich viel.

Schneeliebhaber muss ich auch eher enttäuschen den das Wettermodell rechnet in den nächsten 5 tagen keinen oder nur minimal Neuschnee in allen Mittelgebirgen und den Nordalpen.

 

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