Wetterlage zeigt Westwetterlage

Satellitenbild Atlantik
Satellitenbild mit Fronten und Bodendruck. L = Tiefdruck H = Hochdruck
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Analyse der Wetterlage zeigt westlich geprägte Wetterlage

Tiefdruckgebiet kommen über den Atlantik nach Europa

 

Wetterlage : Das Satellitenbild

Satellitenbild Atlantik
Satellitenbild mit Fronten und Bodendruck. L = Tiefdruck H = Hochdruck

Das Satellitenbild vom Atlantik zeigt zahlreiche Tiefdrucksysteme die von Westen her nach Westeuropa ziehen. Als Gegenspieler dient das umfangreiche Hochdruckgebiet westlich der Azoren. Durch diese derzeitige Wetterlage kommt es immer wieder abwechselnd zu Warm- und Kaltluftphasen und dementsprechend zu Tiefdruckausläufern die auch Deutschland erfassen. Dabei ist vor allem der Norden benachteiligt da hier der Tiefdruckeinfluss am nähesten dran ist während der Süden immer wieder unter Hochdruckeinfluss gerät. Aktuell wird Warmluft auf der Vorderseite eines Tiefs nach Deutschland geführt aber von Westen nähert sich eine Kaltfront.

Diese Kaltfront wird am Sonntag weiter ostwärts ziehen, vorher liegt der Osten und Südosten unter dem Zustrom der warmen Luftmasse wobei allerdings in der Nacht bereits ein erstes Regenband durchzieht.

Das Tief westlich von Schottland liegt in der Analyse knapp vor dem Kern eines Höhentiefs wodurch hier noch leichte positive Vorticity vorliegt mit Druckabfall und Hebungsvorgängen.

Wetterlage Prognose Sonntag 26-07-2020 12z ( 14 Uhr )

Wetterlage Europa
Bodendruck, Fronten, Strömungen und 500 hPa Geopotential in Meter sowie Strömung in Knoten.

Wie schon erwähnt wird uns eine Kaltfront erreichen die uns am Sonntag ostwärts überquert. Im Vorfeld gelangt nochmals warme Luft in den Südosten und Osten des Landes. Im Vorfeld der Kaltfront wird zudem noch eine Konvergenz gerechnet mit der Möglichkeit von Schauern und Gewittern. Hinter der Kaltfront kann es ebenfalls zu teils kräftigen Schauern und Gewittern kommen.

Das Tief bei den britischen Inseln liegt vorraussichtlich hinter dem Höhentief unter zunehmenden Absinken wodurch eine Vertiefung des Tiefs nicht zu erwarten ist. Über der Südhälfte Deutschland kann sich vorraussichtlich eine deutlich vertikale gescherrte Umgebung entwickeln. Hierbei kann sich organisierte Konvektion entwickeln bei möglichen Energiewerten von 500 bis 800 j/kg und einem deutlich negativen KO-Index. Auch der Energy Helizity Index zeigt sich hier auffällig.

In der neuen Woche geht das hin und her zwischen den Luftmassen weiter. Besonders am Dienstag kann sehr warme Luft den Weg nach Deutschland finden und Temperaturen von über 30 Grad auslösen. Dann aber könnte im Nordwesten schon eine neue Kaltfront bereitstehen. Ob es womöglich für eine Gewitterlage reicht bleibt abzuwarten.

Bei dem Hochdruckgebiet der Azoren ändert sich nur wenig. Ein Ableger weitet sich nach Norden über die britischen Inseln aus und sorgt im Zusammenspiel mit dem Tief, das ostwärts zieht, für eine Nordwestströmung durch die kühlere feuchte Meeresluft zu uns gelangt. Über dem Atlantik aber entwickelt sich ein neues Tief das den Hochableger verdrängen wird. Dieses wird uns dann ab Dienstag beschäftigen.

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