signifikante Wetterlage von einigen Modellen zum Freitag gerechnet
Sturm, Starkschneefall, Verwehungen, Glatteisregen ! Freitag könnte es hoch hergehen !
Glaubt man den Wettermodellen, so steht uns am Freitag eine mögliche brisante Wetterlage bevor denn es soll ein kräftiges Sturmtief vom Ärmelkanal her kommen über Deutschland hinweg ziehen. Dabei drohen besonders an der Warmfront starke Schneefälle und auch starker Wind mit der Gefahr von Verwehungen. Noch gibt es Unsicherheiten beim Detail aber das Tief wird von fast allen Modellen gerechnet.
Das europäische Wettermodell lässt das Tief von den Niederlanden her auf Deutschland übergreifen uns seine Warmfront erreicht uns bereits am Donnerstag mit Schneefällen und breitet sich weiter ostwärts bis nordostwärts aus. Am Freitag in den Mittagstunden, liegt dann die Warmfront über den Norden und Nordosten des Landes und sorgt dort für starke Schneefälle und auch zunehmend starken Wind. Bei dem möglichen Pulverschnee sind dann rasch Schneeverwehungen wahrscheinlich. Dahinter kann es dann zu Glatteisregen und nachfolgend Regen mit Tauwetter kommen bevor dann die Kaltfront kommt und besonders in Tiefkernnähe rechnet das Modell erneut kräftige Schneefälle und Wind. Nach Südwesten deutet sich eine Sturmlage an mit deutlich milderen Temperaturen. Da könnten im Breisgau die Werte auf bis zu 8 Grad ansteigen.
Das amerikanische Modell ist minimal verzögert und lässt das Tief etwas nördlicher durchziehen aber auch hier deuten sich im Vorfeld der Warmfront starke Schneefälle und Wind an. Allerdings lässt GFS mehr Nordseeluft mitspielen und so würden auf der Rückseite eher nur in Hochlagen Regenfälle wieder in Schnee übergehen aber auch hier droht im Bereich der Warmfront und kurz dahinter eine Glatteissituation. GFS rechnet ebenfalls Sturm auf der Südwestflanke des Tiefs sogar bis schweren Sturm mit Böen der Stärke 10. Im Bereich der Schneefälle wären Böen der Stärken 7 bis 8 eventuell 9 möglich.
In der Synoptik liegt das Tief bei allen Modellen günstig am linken Auszug des Jetstreams unter möglicher positiver Vorticity und somit unter günstigen Hebungsbedingungen was dementsprechend das Tief so kräftig werden lässt. Wenn man nach den Schneehöhen ausgeht könnten im Norden und vor allem im Osten 10 bis sogar 20 cm Neuschnee möglich werden. Dazu Verwehungen und daher sollte man mit hochwinterlichen Straßenverhältnissen rechnen wo es zum Schneefall kommt.
Noch sind die Modelle in den Details noch mit Unsicherheiten behaftet und daher kann noch einiges passieren in den Modellrechnungen beim erfassen des Tiefs. Vor allem bei der Intensität des Windes, der Niederschläge und beim zeitlichen Ablauf aber die Lage sollte beobachtet werden.


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