Modelle rechnen mögliche neue eisige Kaltluft aber nicht überall !
Zweiteilung über Deutschland möglich ! Hohes Unwetterrisiko im Mittelmeerraum mit viel Wind und Regen !
Nach den Berechnungen der aktuellen Modellläufe der Globalmodelle könnte sich ein neues kräftiges Hoch aufbauen mit Ausdehnung bis Skandinavien. Daran könnten atlantische Tiefs abprallen und zum Mittelmeer ausweichen wobei sich dort kräftige Tiefs aufbauen können mit viel Wind aber auch viel Regen. Teils werden über 300 mm Niederschlag in den kommenden Tagen erwartet. Bei uns deutet sich weiterhin ein trockenes aber zweigeteiltes Wetter an. Dabei deutet sich ein sehr kalter Norden und Osten an und ein milder Westen und Südwesten. Es deutet sich ein mögliches Gerangel der Luftmassen an.
Nach dem Stand der Wettermodelle wird sich ein Hoch weiterhin festigen und sich von Skandinavien bis Südrussland ziehen und dabei eisige Frostluft über dem zentralen Russland und Sibirien anzapfen. Dabei wird diese über die Südflanke westwärts geführt und gelangt dabei auch ins östliche Mitteleuropa. Gleichzeitig verlagern sich atlantische Tiefdruckgebiete weiter vom Atlantik zum Mittelmeerraum. Die dortige milde Luft könnte dabei ebenfalls angezapft werden und nach Norden gelangen und dann nach Nordwesten abgelenkt werden. So kann sich womöglich über Deutschland eine Temperaturzweiteilung entwickeln. Wo die Temperaturen herkommen sehen wir deutlich mit den -20 oder -25 Grad über Russland. Auch über der Ukraine deuten sich zweistellige Minusgrade an.
Es zeigt sich vom Balkan über dem Mittelmeerraum bis zur iberischen Halbinsel und Südfrankreich eine deutlich hohe Unwettergefahr. Punktuell rechnen die Wettermodelle Niederschlagsmengen von mehr als 200 teils sogar 300 mm in den kommenden 8 Tagen und es besteht zudem die Gefahr das sich auch Stürme entwickeln können. Deutschland bekommt davon nicht mit denn wie erwähnt zeigen sich über Deutschland kaum bis sogar gar keine Niederschlagssignale. Wo eine mögliche Grenze zwischen milder Luft und der frostigen Luft Verläuft ist noch unklar.
Es zeigt sich ein kalter Norden und Nordosten wie auch Osten mit möglichem Dauerfrost und ein milder Südwesten und Westen mit deutlichen Plusgraden. Ob uns aber auch die Eisluft erreicht bleibt abzuwarten denn die Modelle sind sich da nicht einig. So könnte diese Eisluft eher von Polen in Richtung Norwegen / Schweden gelangen und Deutschland nur gestriffen werden aber auch die Variante das wir in die Eisluft gelangen wäre durchaus möglich. Niederschlag zeigt sich bei den Modellen gar nicht bis kaum und so wird es auch keinen Schnee geben da die Luftmasse kontinental ist und somit trocken. Klare Nächte und sonnige klare Tage wären die Folge.

Diese genannte Zweiteilung zeigt sich auch deutlich beim Temperaturdiagramm. Deutlich sehen wir einen kalten Norden und Osten ( Hamburg und Berlin ) sowie einen milden Westen und Südwesten ( Köln und Stuttgart ). Hier dargestellt sind die mildesten Berechnungen. Die kältesten Berechnungen lassen im Norden und Osten die Tageshöchstwerte auf sogar unter -7 Grad und niedriger sinken. Das bleibt aber abzuwarten.
Es deutet sich ein mögliches Potential der Zufuhr kontinentaler eisiger Frostluft in Deutschland an. Ob diese bei uns durchkommt bleibt abzuwarten da die atlantischen Tiefs nicht gerade welche der schwachen Sorte sein werden. Es wird also ein regelrechtes Gerangel der Luftmassen geben.

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